| Lily Mae Martin |
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Die von der Australierin bisher in der theARTer Galerie gezeigte Ausstellung mit dem Titel „Mêlée" bedeutet übersetzt soviel wie Handgemenge, Gewühl oder Gedränge. Dabei möchte die Künstlerin vor allem auf die konfuse, teils manische Natur ihrer Charaktere anspielen. Sie alle reflektieren Teile ihrer Erfahrungen und Gedanken. Meist autobiographisch, komisch, dann wieder gequält und verrückt. Dabei arbeitet sie hauptsächlich mit Tinte und fertigt so Strich an Strich ihre ausdrucksstarken Portraitbilder. Entsprechend sind ihre Arbeiten in schwarzweiß gehalten und dennoch stehen sie farbigen Bildern in nichts nach. Meisterlich versteht es Lily Mae Martin, die unterschiedlichsten Emotionen detailliert wiederzugeben.
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Wenn man über Lily Mae Martins Kunst spricht bedeutet dies dass man sich auf tiefe Emotionen einlassen muss. Eindringlich, stechenden Blicken sieht man sich ebenso gegenüber, wie entstellten Mündern, runzeligen Augenbrauen und fies verzerrten Fratzen. Bedenkt man wie lieb und freundlich die Künstlerin wirkt so scheint es kaum fassbar dass sie eine Meisterin der Grimassen und Zerrbilder ist.
