Daniel "Fuchs" Täumel - Die Apokalyptischen Reiter


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Daniel "Fuchs" Täumel von Die Apokalyptischen Reiter

Er ist Komponist, Autor, Sänger und Gründungsmitglied von Die Apokalyptischen Reiter, einer der bedeutendsten deutschen Metal-Bands! Seine energiegeladene Bühnenpräsenz ist mit der Dynamik eines Mündungsfeuers vergleichbar. Dabei waren Die Apokalyptischen Reiter nie nur eine normale Metal-Combo. Ihre mittlerweile größtenteils deutschen Texte sind äußerst anspruchsvoll, nachdenklich, kritisch und trotz mancher Härte immer wieder motivierend. Die Musik kann man als eine Mischung aus Black-, Death-, Trash- und Power-Metal mit Rock- und Folk-Einflüssen bezeichnen. Dabei waren sie ihrer Zeit oft voraus, weshalb ihre Alben immer wieder stilistische Brüche aufweisen. Mit ihrer Art Musik zu machen, wählten sie nicht den einfachsten Weg zum Erfolg, aber Chart-Platzierungen, Headliner-Touren, vordere Auftritte bei den größten Festivals - wie zum Beispiel Wacken - untermauern ihre Bedeutung in der Musikgeschichte.

 

 

 

Bei all dem wurde die Arbeit von Daniel „Fuchs“ Täumel als sogenannter „bildender Künstler“ medial kaum beachtet. Die Frage ob er malender Musiker oder musizierender Maler ist, kann er wohl kaum selbst beantworten. Betrachtet man seine Bilder, fällt einem ohnehin auf, dass womöglich nichts davon stimmt, handelt es sich doch oft im eigentlichen und wahrsten Sinne des Wortes um Bildhauerarbeiten. Auch hier bestreitet er eigene Pfade und bleibt dem Prinzip seiner Band eines stilistischen Konglomerats treu! Seine Arbeiten scheinen wie eine Mischung der Moderne aus Surrealismus, Kubismus und prähistorischer Kunst mit Anleihen interkultureller Schöpfung. Er zerlegt großes in elementare Formen und führt diese zu einem exorbitanten Komplex zusammen. Sein diesbezüglicher Leitsatz „Alles was rund ist steht in einer Beziehung zueinander“ kreist den intellektuellen Hintergrund seiner Arbeit - welche er als „eine post-apokalyptische Vision über die Hüter der runden Form“ umschreibt – ein oder besser gesagt: Es rundet sein Gesamtwerk als Kunstschaffender ab.

 

Die theARTer Galerie ist stolz darauf, dem Multitalent und der Ausnahmepersönlichkeit Daniel „Fuchs“ Täumel eine eigene Ausstellung zu widmen. Welche Ausstellungshallen - ausser die großen Museen der Welt - könnte besser für eine Werkschau geeignet sein? Wurde doch die theARTer Galerie in den entsprechenden Magazinen als die vermutlich erste Rock- und Metal-Galerie der Welt bezeichnet.

 

In den letzten Jahren fanden seine Arbeiten auch immer stärker werdende Präsenz im Artwork der Band. Shirt- und Cover-Gestaltungen zeugen davon! Zur Vernissage am 16.2.2013 wurde Fuchs von seiner Band Die Apokalyptischen Reiter mit dem ersten offiziellen Akustik-Auftritt unterstützt.

 

Ein paar Eindrücke der ersten offziellen Acoustic-Show von Die Apokalyptischen Reiter
Fotos: Christopher Siegemund (nebelblick.de)

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 


Ausstellung bis 16.3.2013
Öffnungszeiten:
Mittwoch: 19 bis 23 Uhr
Donnerstag: 12 bis 17 Uhr
nach Termin und zu Veranstaltungen

Veranstaltungen während der Ausstellung:
24.2.13 - 20 Uhr: OWUL - Ohne Wenn und Laber (Lesebühne)
28.2.13 - 19 Uhr: Opera Chaotique
15.3.13  - 20 Uhr: Der Tod ist auf einer beispiellosen Image-Tour ...
16.3.13 - 20 Uhr: Merlin Puppet Theatre - Für Fans von Tim Burton

 

 

 

 

 
Leo Rumerstorfer

Leo Rumerstorfer - "Niemand bleibt - zweite Zusammenkunft"

Die Vergänglichkeit des Menschen und die häufige Unfähigkeit damit umzugehen sind das Grundthema in den Gemälden von Leo Rumerstorfer - sowohl in fesselnder als auch in polarisierender Umsetzung.
Poetisch, bizarr, entrückt und dann doch wieder hautnah. Anspruchsvolle Maltechnik trifft  hier auf äusserst präzise Detailarbeit und fotorealistische Genauigkeit - und das alles in einer Aufarbeitung, die keinerlei Nähe zur aktuell (viel zu) weit verbreiteten gängigen Gefälligkeitsmalerei zulässt.
Flankierend zu den Bildern inszeniert Rumerstorfer seine Vernissagen performanceartig, stets voller überraschender Elemente und Eindrücke für (fast) alle Sinne - so auch bei seinem Projekt in der theARTer Galerie.

 

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vonFindt


vonFindt

 

Der Fotokünstler vonFindt verarbeitet in dieser Fotoserie seine eigene verwundete Kindheit.

 

Er kehrt seine innere Verletztheit nach außen und ringt auf diese spezielle Art und Weise mit den Geistern seines Lebens. Fruchtbarkeit und Verfall, Geborgenheit und Trennungsschmerz sind zentrale Aussagen. Durch den Focus auf die ihm geschlagene Wunden und vernarbte Momente offenbart vonFindt dem Besucher der Ausstellung wuchtvoll seine verletzliche Seite.

 

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Senrek

Ganz klar auf Distanz zu sich selbst, beschreibt er sein Frühwerk gern als "Titten-Bilder in der Tradition des röhrenden Hirsches in deutschen Räumen". Da merkt man, dass solch ein Humor ernst genommen werden sollte. Sein Werk befindet sich im Nebel von abstrakt und real! Mal hart, zynisch, versaut, nachdenklich melancholisch, blutig und oft mit einer gewissen Prise Humor.

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C.eS.

C.eS.Ein Künstler der von sich selbst sagt: „Bilder, in denen kein Blut fließt, können nicht von mir sein!" lässt vermuten auf welches Farb- und Formenspektakel sich der Betrachter einstellen darf. Aber C.eS. kann mehr. Mal brutal, mystisch oder düster und dann wieder herrlich blasphem, mit viel Sinn für schwarzen Humor! Heavy Metal trifft auf Spaß! Teilweise die bildhafte Umsetzung von J.B.O., Cradle of Filth und den Ärzten. Da gibt es dann nicht mehr nur auf die Ohren, sondern auch auf die Augen.

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